Rehabilitation - Ambulante muskuloskeletale Rehabilitation (AMR) / Anschlussheilbehandlung (AHB)
Die ambulante muskuloskeletale Rehabilitation ist für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen, eine komplexe Therapie bestehend aus:
Krankengymnastik
physikalischer Therapie
medizinischer Trainingstherapie
Ergotherapie
arbeitsplatzbezogener Therapie
ärztlichen Untersuchungen
psychologische Beratung und Betreuung
sozialpädagogische Hilfestellung
Gesundheitsinformationen
Gesundheitskurse
Ernährungsberatung
orthopädietechnische Beratung
In der dreiwöchigen Rehabilitation beträgt die tägliche Therapiedauer 4 - 6 Stunden. Ein Mittagssnack steht für die Patienten bereit und die Fahrkosten werden von der Einrichtung übernommen.

Ihr behandelnder Haus- oder Facharzt stellt einen Reha-Antrag (Formular 60/61) beim zuständigen Kostenträger, welcher auch die durchführende Einrichtung beinhaltet (Wunsch- und Wahlrecht SGB IX 9 Abs. 1).

Der Kostenträger entscheidet über den Antrag und informiert Sie und/oder uns.
Anschließend vereinbaren wir den Rehabilitationsbeginn mit Ihnen.
Es betreuen Sie:
Dipl. Psychol.
Ulrike Leich
Dipl. Thropologin
Dr. Kerstin Oßwald
Dipl. Psychol.
Manuela Zinke
In der Rehabilitation werden Leistungseinschränkungen in Folge von muskuloskeletalen Erkrankungen, insbesondere im Falle
von Funktionsstörungen und Folgeschäden
bei degenerativen (nicht entzündlich rheumatischen) Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes
nach Operationen und Unfallfolgen des Bewegungsapparates
von funktionellen Störungen des Bewegungsapparates
behandelt.
Dabei stehen folgende Indikationen im Vordergrund:
Wirbelsäulensyndrome mit erheblicher Beeinträchtigung (Lumboischialgien, enger Spinalkanal, Wirbelsäuleninstabilität, Spondylolisthesen, mit neurologische Symptomatik etc.)
Zustände nach Operationen am Skelettsystem (Bandscheibe, Hüftgelenk, Kniegelenk, Schulter, Fuß: wie zum Beispiel Osteotomien der langen Röhrenknochen, Osteosynthesen, TEP etc.)
degenerative Gelenkerkrankungen mit erheblichen Einschränkungen
Zustände nach Extremitätenamputationen.
Rehabilitation - erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) und Ambulante orthopädische traumatologische Rehabilitation (AOTR)
Die EAP und die AOTR sind für Versicherte der Berufsgenossenschaften (Arbeitsunfall...) und der privaten Krankenversicherungen sowie der Beihilfe.

Die Notwendigkeitsbescheinigung für die ambulante Rehabilitation erhalten Sie von durch einen niedergelassenen Arzt. Für die Berufsgenossenschaften sind für die EAP-Verordnungen nur die Durchgangsärzte bzw. Heilverfahrensärzte berechtigt.

Die Dauer der Rehabilitation beträgt 10 bis 15 Tage (Verlängerung kann beantragt werden) und beinhaltet eine Therapiedauer von 2 - 3 Stunden pro Tag an 3 - 5 Tagen die Woche.
Inhalt der Rehabilitation ist:
Ärztliche Eingangsuntersuchung, Diagnostik und Therapieplanerstellung
Ärztliche Zwischen- und Abschlussuntersuchung
Erstellung eines Entlassungsberichts mit sozialmedizinischer Beurteilung
Krankengymnastik (Manuelle Therapie, PNF, Bobath, Brügger, KG im Bewegungsbad)
Physikalische Therapie (Elektrotherapie, Massage, Kälte- und Wärmetherapie, Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie, Bewegungsschiene, Extensionen…)
Medizinische Trainingstherapie (Isokinetische Test- und Trainingsverfahren, isometrisches/auxotones Gerätetraining, Rehabilitatives Ausdauertraining, Koordinatives Training)
Ergotherapie (Funktions- u. Gelenkschutztraining, Training der Aktivitäten des täglichen Lebens, Training sensomotorischer u. kognitiver Fähigkeiten, Arbeitplatzanalyse, -beratung u. -training)
Durch unsere Einrichtung haben Sie die Möglichkeit eine wohnortnahe ambulante Rehabilitation mit dem Ziel der optimalen Wiederherstellung der physischen und psychischen Fähigkeiten und damit die Wiedereingliederung in Beruf, Sport und Freizeit.